Logo: Geos Online Print Archiv
G.O.P.A. - Geos Online Print Archiv
23.03.2017 Archiv  #  Recherche  #  Links  #  Kontakt  #  Gästebuch  #  Impressum

Index
Register
Login

Die Anzeige des Archivs erfolgt grafisch. Ändern

Kurs: GeoProgrammer (Teil 1)

Autor: Jürgen Heinisch

Kurs: GeoProgrammer

 

Einleitung
Warum so einen Kurs? Das Handbuch zu GeoProgrammer ist reichlich dick. Aber leider ist es in englisch geschrieben. Das macht mir und vieleicht auch anderen erhebliche Schwierigkeiten. Wir werden diesen Kurs so ablaufen lassen, als gäbe es gar kein Handbuch.
Meine Assemblerkenntnisse sind sehr jung. Ungefähr 6 Monate lang versuche Ich die Kunst der Assembler- und GEOS Programmierung zu begreifen. Vorher habe Ich mich ausschließlich im Commodore Basic herumgetrieben. Also steckt Eure Erwartungen nicht zu hoch, dennoch glaube Ich, daß es für viele Anfänger gut nachvollziehbar zugehen wird.
Bei der Anwendung des GeoProgrammer beschränke Ich mich auf den GeoAssembler und den GeoLinker. Der GeoDebugger ist auch für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln.
Dieser Teil des Kurses soll als Einleitung das Erstellen einer Arbeitsdiskette und die Erstellung der Demoprogramme beschreiben. In den folgenden Kursen werde Ich die Umsetzung der Programme aus dem Buch 'Alles über GEOS 1.3' und dem Sonderheft 28 von Markt & Technik von HYPPRA-ASS in GeoProgrammer Quellcode zeigen. Alle Programme sind dann natürlich lauffähig. Eingestreut werden einige Tricks und Ideen. Dann gehts weiter mit von mir geschriebenen Programmen. Das Ende ist noch nicht abzusehen.
Als erstes ist es sinnvoll, sich alle GeoWrite Dokumente der GeoProgrammer Disk auszudrucken. Das sind zwar 115 Seiten, aber es lohnt sich, insbesondere für diejenigen, die das Handbuch nur ungenügend oder gar nicht verstehen können. Außerdem kann man so rücksichtsloser Notizen in den Blättern machen.
Dann muß eine Arbeitsdiskette erstellt werden. Auf dieser sollten folgende Files enthalten sein: DeskTop, GeoAssembler, GeoLinker, GeoWrite, geosSym, geosMac. Als Diskettenformat sollte 1541 gewählt werden. Das empfehle Ich auch GEOS 128 Usern.
Wer eine 1750 REU hat, sollte diese Arbeitsdisk immer in die RamDisk kopieren. Das bringt sehr gute Arbeitsgeschwindigkeiten. Ich arbeite mit einem C=128 wahlweise unter GEOS 1.3 bzw. GEOS 128, einer Floppy 1570 und REU 1750, Drucker Elite SP 120 VC (= Seikosha SP 1200 VC). Die REU setze Ich so ein, daß Drive B eine RamDisk ist und das echte Laufwerk A schattiert wird.
Natürlich schalte ich RamStart aus, REU und DMA ein. Dabei erreiche Ich vollkommene Diskettenkompatibilität zwischen GEOS 1.3 und GEOS 128.

Erstellen des Demoprogramms SamSeq:
Kopieren der Dokumente SamSeq, SamSeqHdr und SamSeq.lnk auf die Arbeitsdisk. SamSeq ist die eigentliche Programmdatei, SamSeqHdr ist für den Infoblock zuständig und SamSeq.lnk ist die Datei für den geoLinker, der die beiden ersten Dateien zu einem lauffähigem Programm zusammenbindet. Eventuell kopieren der Arbeitsdisk in die RamDisk. Starten des geoAssemblers, öffnen des Files SamSeq. Bei Verwendung von 2 Laufwerken gibt es nun die Möglichkeit, das Laufwerk, auf dem assembliert werden soll, auszuwählen. Wir klicken aber sofort OK an. Das Ende des Assemblervorgangs wird gemeldet. Nun kommt eine Dialogbox, in der man das PGM beenden (QUIT) oder einen weiteren Quellcode assemblieren (OK) kann.

Sind Fehler aufgetreten, so wird deren Anzahl gemeldet und man kann in ein Dokument springen, in dem die Fehler aufgelistet und beschrieben sind. (Das entsprechende GeoWrite Dokument ist durch den Index .err gekennzeichnet.) Dabei wird geoAssembler verlassen. Sind keine Fehler aufgetreten, was wir auch erwarten können, rufen wir den geoAssembler noch einmal auf und wählen nun die Datei SamSeqHdr an und wiederholen den Vorgang. Anschließend verlassen wir den geoAssembler. Aus den beiden Dateien sind nun zwei neue entstanden. Diese haben den gleichen Namen aber mit dem Index .rel.
Nun muß man beide Programmteile noch mittels geoLinker verbinden. Dazu starten wir den geoLinker und öffnen die Datei SamSeq.lnk. Bei Verwendung von zwei Laufwerken kann man nun wieder das Laufwerk bestimmen, auf dem das PGM erstellt werden soll. Wir wählen aber sofort OK. Sollte ein Fehler aufgetreten sein, so wird er gemeldet und die Fehlermeldung kann aufgerufen werden. Am Ende des linkens verlassen wir den geoLinker und starten das neue PGM vom Desktop aus. Es läuft auch unter GEOS 1.2, 1.3 und 128 (40 Zeichen Modus).
Dieser Vorgang ist für das Demoprogramm SamDa entsprechend gleich. Bei dem Demo SamVlir sind jedoch die Files ...Res. ...File, ...Edit und ...Hdr zu assemblieren.
Das soll zum groben Verständnis des GeoProgrammers erst einmal ausreichen.

 

Jürgen Heinisch

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 02

! - - - - - M I C R O F I L M - - - - - ! | !!Rechtlicher Hinweis: Veröffentlichung dieser Ausgabe unter Vorbehalt | GUP Konzept Planung | Editorial | DATA BECKER Bücher zu Geos | Die Antwort | L e s e r b r i e f e | Ueber Printfox zu Geos | NLQ Schriften unter Geos | Kurs: GeoProgrammer (Teil 1) | Vorhaben 3 | Clubvorstellung


GeoProgrammer

Kurs: GeoProgrammer (Teil 1) | Kurs: GeoProgrammer (Teil 2)



letzte Änderung am 01.01.1970