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Optische Fontprobleme

Autor: Tobias Meissner

Viele Fonts werden aus Amerika importiert. Neben den sattsam bekannten Vollständigkeits-Problemen (ß? Umlaute?) gibt es auch noch die optischen Probleme, die vor allem bei Kursiv- bzw. Quasi-Handschriften böse Überraschungen bereiten können.
Im angelsächsischen Raum wird die Sieben auch handschriftlich ohne "Querstrich auf dem Bauch" geschrieben, die Eins häufig als einfacher Strich. Somit liest der Kontinentaleuropäer oft die Sieben als Eins (und die Eins möglicherweise als Schrägstrich). In manchen Fonts wird die Querstrich-Sieben als Zugabe auf einem anderen Platz mitgeliefert (sieht man, wenn man den gesamten Zeichensatz des Fonts anschaut).
Ebenso können, wie hier zu sehen, leicht F als J und T als I interpretiert werden, die überdies mit Eins und Sieben verwechselt werden können.

 Font Beispiel

Hat man solche Fonts, kann man sie allenfalls für geläufige Wörter verwenden, aber nie für Eigennamen - daß es "Förster" und nicht "Jörster" heißen soll, läßt sich wohl noch erraten, nicht aber, ob jemand "Ferry" oder "Jerry" heißt. Besser ist aber, ganz auf derlei Fonts zu verzichten, denn zumeist stellen sich Irrtümer da ein, wo man sie am wenigsten vermutet.


 




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Letzte Änderung am 01.11.2019