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Virenschutz mit wenig Aufwand

Autor: Tobias Meissner; Autoreninfo anzeigen

Jeder Virenschutz ist nur so gut wie seine Aktualisierung. Komputer-Laien lassen derlei Dinge oft schleifen; sie mögen sich nicht damit abgeben.

Wenn sie sich ein Virus einfangen, dann nach meiner Erfahrung fast stets durch die elektronische Post. Und da gibt es für sie einen ganz einfachen Trick: Zunächst richtet man sich eine Adresse bei Web.de ein (Testsieger auch bei »Stiftung Warentest«, Heft 8/2001, S. 25; gratis einzusehen in jeder größeren Stadtbücherei) und verwendet diese ausschließlich. Um die Nachrichten einzusehen, gehe man zunächst über die Internet-Seite; dort wird nämlich (mit entsprechendem Hinweis) in den Nachrichten alles lahmgelegt, was ein »aktives Element« sein könnte. Anlagen lassen sich direkt im Komputer von »Web.de« per Fernsteuerung auf Viren untersuchen man bekommt sie gar nicht erst auf den eigenen. Erst wenn man dies erledigt hat, ruft man die Nachrichten auf den eigenen Rechner ab oder lädt sie sich als (ganz sichere) Textdateien herunter.

Natürlich kann niemand einen 100%igen Virenschutz garantieren. Es ist jedoch davon auszugehen, daß Web.de den Virenschutz stets auf dem laufenden hält - daran haben sie natürlich größtes Interesse.

Verfährt man mit seinen Nachrichten so, und läßt man sich Dateien von anderen nicht mehr per Diskette, sondern nur noch per Netzpost übermitteln, hat man viel Schutz bei wenig Aufwand.

Die einzige Lücke scheint mir darin zu liegen, daß beim Abrufen von Nachrichten inzwischen weitere eingegangen sein könnten, die man noch nicht über die Internetseite untersucht hat. Abhilfe: Eingehende Nachrichten nur als Textdateien über den »Herunterladen«-Knopf der Seite auf den eigenen Kompi holen (Anlagen müssen gesondert heruntergeladen werden!) und ausgehende Nachrichten nur über die Netzseite verschicken (man kann sie ja vorher mit einem Textverarbeitungsprogramm schreiben und den Text in das Formular kopieren).

Übrigens lassen sich auf der Netzseite auch bei Nachrichten, die man selbst verschicken will, die Anlagen auf Viren überprüfen.

Nachbemerkung: In einer Kurzmeldung relativiert Stiftung Warentest in Heft 2/2002, S. 17 die für Web.de



 




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Ausgabe 80

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Letzte Änderung am 01.11.2019