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Berührungsängste ?

Autor: Rolf Stegmann

Nachdem ich Ihnen in der ersten Folge "Berührungsängste"' in der GUP 19 grundlegende Informationen über das System PC/GEOS und den GeoManager vermittelte, möchte ich diesmal wichtige Punkte zur Dateibehandlung und -verwaltung mit dem GeoManager, das ist der DeskTop von PC/GEOS, zur Sprache bringen. Dies alles aus dem Blickwinkel eines GEOS 64/128-Anwenders, der auch Interesse an diesem benutzerfreundlichen Windows-Schreck hegt.

Ist PC/GEOS gestartet und der GeoManager auf dem Bildschirm, bringen wir durch Anklicken des Dokument-Verzeichnis-Symbols (Mitte unten) selbiges Verzeichnisfenster auf den Bildschirm. Nach der Installation von PC/GEOS (GUP 19) befinden sich im Dokument-Verzeichnis die Unterverzeichnisse "CLIP_ART" und "BEISPIEL" sowie die GeoDraw-Dateien "Druckertest" und "Zeichensatz". Diese Beispiel-Dateien eignen sich hervorragend zum Ausprobieren einiger GeoManager-Funktionen. Wie beim GEOS 64/128 DeskTop gibt es auch im GeoManager ein Datei -Menü. Das Selektieren der einzelnen Dateien (Piktogramme) im Verzeichnisfenster erfolgt fast identisch wie beim "kleinen Bruder". Per Mausklick wird ein Icon invertiert, hält man die STRG (CTRL)-Taste gedrückt, läßt sich die Auswahl auf mehrere Dateien erweitern.

Eine automatische Dateiselektion steht im Datei -Menü zur Verfügung; auch das Ziehen eines Rahmens um eine Dateigruppe ist möglich. Die im Rahmen befindlichen Icons werden augenblicklich invertiert und sind somit bereit für vielfältige GeoManager-Operationen.

Ein paar "GEOS 64/128-kompatible" Vorgänge: Datei-Info anzeigen, Datei(en) umbenennen (der Datei-Name kann übrigens bis zu 32 Zeichen lang werden!), Datei(en) öffnen, duplizieren oder löschen. Weiterhin gibt es natürlich PC/GEOS spezifische Optionen: Verzeichnis erstellen, aus dem Datei Menü, sorgt dafür, daß ein neuer Ordner (Unterverzeichnis) angelegt wird - TopDesk-Anwendern wird jetzt ein wissendes Lächeln im Gesicht stehen. Ein solches Verzeichnis kann auch kopiert oder verschoben werden (samt Inhalt!).

Da das Dokument-Verzeichnis von vorhin ja noch am Bildschirm ist, klicken wir auf "überlappende Darstellung" an der unteren GeoManager-Leiste. Das Dokument-Verzeichnis schrumpft augenblicklich auf ein kleines Viereck zusammen, die Inhalte sind per Mausklick auf Rollbalken und Pfeilsymbole trotzdem jederzeit einzusehen. Haben wir nun eine leere, formatierte Diskette in Laufwerk A eingelegt, klicken wir auf das entsprechende Laufwerkssymbol im GeoManager und schon wird ein weiteres Fenster, welches den Inhalt der Diskette (noch nichts!) anzeigt, geöffnet. Durch Klicken und Ziehen auf dem Titelbalken positionieren wir beide Fenster nebeneinander.
Das beispielsweise Kopieren des Ordners "CLIP_ART" ist nun das allereinfachste: "CLIP_ART" mit rechter Maustaste anklicken, festhalten und ins Fenster der Zieldisk rüberziehen (dabei erscheint "GEOS 64/128-like" eine Art Geisterpiktogramm) - Maustaste loslassen - und schon wird der Kopiervorgang gestartet. Eine Dialogbox in der Bildschirmmitte gibt darüber Auskunft WAS von WO WOHIN kopiert wird.

Das Verschieben einer oder mehrerer Dateien (oder Ordner) erfolgt ähnlich, dazu hält man vor dem Klicken der rechten Maustaste die SHIFT-Taste gedrückt. Für den GEOS 64/128-DeskTop Anwender sind dies zum Teil "neue Welten", ich kann jedoch versichern, daß es einfacher ist, als es sich hier anhören mag. Obendrein macht es noch enorm Spaß - es ist eben GEOS.

Da wir vorhin Icons durch die Gegend bewegten: Wenn im Ansicht -Menü des GeoManager die Option Nur Namen oder Namen und Details ausgewählt ist, erscheinen nur die jeweiligen Datei- bzw. Verzeichnisnamen (gegebenfalls noch Dateigröße, -Attribute und Erstellungsdatum) am Bildschirm, diese lassen jedoch ebenfalls alle GeoManager-Operationen zu (markieren, starten, kopieren etc.).

Disketten umbenennen und formatieren (ein Formatieren der Festplatte ist ausgeschlossen, umbenennen aber möglich) sowie eine Komplettkopie (Diskcopy) sind Vorgänge, die uns im Disk/Platte -Menü zur Verfügung stehen. Diskette kopieren erfordert ein identisches Format von Quell-und Zieldiskette, was ja auch bei GEOS 64/128 Voraussetzung ist.

Da die Kapazität einer Diskette je nach verwendetem Laufwerk (XT/AT) unterschiedlich sein kann, bietet PC/GEOS gegebenenfalls mehrere Formatieroptionen für verschiedene Kapazitäten. Dies reicht von 360 KB (5,25" DD) bis 1,44 MB (3,5" HD). PC/GEOS ist dabei so intelligent, daß nur Formatieroptionen angezeigt werden, die auch mit dem verwendeten Laufwerk möglich sind. Nach dem Formatieren kann dem Datenträger ein bis zu 11 Zeichen langer Name gegeben werden.

 

Rolf Stegmann

 

 

 




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Ausgabe 20

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Letzte Änderung am 01.11.2019