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Editorial

Autor: H.D. Schwarz

Liebe Geos User!

Mitte November 1987 las ich im 64'er Heft 12/87, Seite 32/33, erstmals etwas über geoPublish: "Das Magazin aus dem C 64 wird mit geoPublish zum Kinderspiel." Das glaubte ich zwar nicht, dafür aber an das, was unter wichtige Daten stand: "Liefertermin: Ende 1987 oder Anfang 1988". Kurz zuvor hatte ich einen C128 D mit Lüfter erstanden.
Zunächst benötigte ich noch GEOS 128 und GEOWRITE / WORKSHOP 128, versteht sich. Allerdings war Anfang 88 keine Spur von GEOS auf dem deutschen Markt zu entdecken. Ein Ferngespräch mit dem Markt & Technik Verlag belehrte mich, daß GEOS 128 Mitte Januar 88 da sein würde und GeoWrite 128 14 Tage später. Mitte Januar erfuhr ich dann auf die gleiche Weise, daß GEOS 128 Anfang Februar erscheint. Anfang Februar wurde der Liefertermin um weitere 14 Tage verschoben. Das Spielchen lief im 14-Tage Rhytmus so weiter, bis ich am 11. April 88 von der Verlags-Depot-Buchhandlung zwei Mitteilungen erhielt. Eine Postkarte, daß GEOS erst in 14 Tagen lieferbar sei, und einen Telefonanruf, daß ich Geos sofort abholen kann.
Nun warte ich weiter auf geoPublish, das die 64'er Redaktion bereits Anfang des Jahres erscheinen lies. Mir ist durchaus klar, daß die Redaktion nicht die Terminangaben des Verlages zu vertreten hat. Nur, die Vertriebsfirma von GEOS in der Bundesrepublik und der Verlag in dem das 64'er Magazin erscheint sind identisch. Man braucht nur im gleichen Haus ein paar Türen weiter gehen und steht dann im Zimmer der Terminplaner. Eine Redaktion muß nicht alles glauben und abdrucken, auch wenn es aus dem eigenen Verlag kommt.
Mitte Juni 88, 64'er Heft 7/88, Seite 11, wurden unter "GEOS-NEWS" ein paar Lichtblicke gesetzt :"Die anfänglichen Lieferschwierigkeiten sind überwunden" Es gibt auch eine längst überfällige Information darüber, was mit welcher Geos-Version denn nun überhaupt läuft. Endlich scheint man auch den Angaben über Liefertermine zu mißtrauen; die Herren reden nunmehr im Konjunktiv:
"..demnächst sollen ... geopublish erscheinen. - ... sind zu erwarten ... angekündigt".
Bis zum heutigen Tag ist geoPublish nicht auf dem Markt. Ich finde einen Wettbewerb witzig, der "natürlich auch Geopublish" zuläßt, ein Programm das es garnicht gibt ("Geos läßt bitten". 64'er 7/88, Seite 92/93). Ich wäre glücklicher gewesen, wenn als "Überraschung aus den USA" (64'er 10/83, Seiten 14-16) Herr Roland Fieger die deutsche Version von geoPublish mitgebracht hätte, anstatt die sicher umwälzende Verschiebung des Drucker-Icons von der rechten auf die linke Seite.
Jederman hat inzwischen bemerkt, daß ich wütend bin und das ist ein Grund, warum diese GEOS USER POST erscheint. Weitere Gründe stehen auf den zwei folgenden Seiten.

20.09.1988

Euer  Dieter Schwarz  -ß-

 

 

 




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Letzte Änderung am 01.11.2019