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Paint Drivers

Autor: Rolf Stegmann

Peint DriverHallo GEOS Freunde,

Wer das Hilfsprogramm Paint Drivers besitzt (enthalten in GEOS Version 2.0 und im GeoWrite-Workshop) und noch nichts damit anzufangen wußte, sollte mit mir einmal die folgenden Schritte ausprobieren.

1.

GeoWrite, GeoPaint, verschiedene Schriftarten, den benötigten Druckertreiber, sowie "Paint Drivers" auf eine Diskette kopieren.
Bei Systemen mit nur einem Laufwerk kann es aus Speicherplatzgründen erforderlich sein, das GeoWrite-Programm auf eine separate Diskette zu kopieren. Das im folgenden Schritt zu erstellende GeoWrite-Dokument wird dann später auf die Diskette mit GeoPaint und "Paint Drivers" gebracht.

2.

Um einen Zwei-Spalten-Text zu erstellen, öffnen wir ein neues GeoWrite-Dokument und setzen die linken Endmarkierungen (das M und das P) auf 0.5 Zoll. Die rechte Endmarkierung wird auf 4.0 Zoll gestellt. Diese Angaben gelten nur für die erste Seite und beziehen sich im übrigen auf die GeoWrite-Version 2.1, bei der der Menüpunkt >volle Breite< gewählt sein sollte. Mit einer älteren GeoWrite-Version (1.3) plus Paint Drivers ist zwar auch eine solche Seitenaufteilung möglich, allerdings sind die Ränder dementsprechend breiter und der Text kann nicht im Blocksatz formatiert werden.
Jetzt tippen wir unseren Text (kann ja ein Artikel aus einer bekannten Herrenzeitschrift sein!) in einer nicht zu großen Schriftart (z.B. BSW oder, wie hier, Achaios-9 Punkt), der bereits in einer Spalte angeordnet wird. Es ist darauf zu achten, daß die Formatierung auf >VOLL< gestellt ist.
Wenn das Seitenendekennzeichen erscheint (der graue Strich), fügen wir einen Seitenumbruch (im Menü >SEITE<) ein. Auf der dann erscheinenden Seite 2 wird die Linke Endmarkierung auf 4.2 Zoll gestellt, die Rechte auf 7.7 Zoll. Wenn der Text eingetippt ist (maximal bis zum Seitenende von Seite 2), schließen wir das Dokument und kehren zum DeskTop zurück. Bei Ein-Laufwerk-Systemen wird es anschließend auf die Diskette mit GeoPaint und Paint Drivers kopiert.

3.

Jetzt öffnen wir durch Doppelklicken das Programm "Paint Drivers". Als erstes erscheint eine Dialogbox, die uns nach dem sonst verwendeten Druckertreiber fragt. Wir sagen es ihr und klicken auf O.K. Auf der Diskette finden wir nun zwei weitere Druckertreiber, nämlich PAINT PAGES und PAINT OVERLAY. Ersterer kümmert uns jetzt wenig, da wir einen Zwei-Spalten-Text erhalten wollen. Nun gehen wir ins geos-Menü: >Drucker wählen< und klicken auf PAINT OVERLAY.

4.

Interessant wird es hier. Wir drucken jetzt unser soeben erstelltes GeoWrite-Dokument. Doch nach Abklicken auf dem Druckersymbol schweigt unser Drucker!! Keine Panik!! Es ist nichts defekt. Das GeoWrite-Dokument wird während des vermeintlichen Druckvorganges in ein GeoPaint-Dokument umgewandelt, wobei der Text in zwei Spalten nebeneinander! angeordnet wird.
Wenn der Desktop wieder erscheint, finden wir dort eine GeoPaint-Datei namens OVERLAY. Wir bezeichnen sie mal als Paint Drivers-Dokument. Dieses können wir nun nach unserem Wunsch umbenennen. Wir stellen wieder den 'richtigen' Druckertreiber ein und lassen das Paint Drivers-Dokument ausdrucken.
Wenn wir alles richtig gemacht haben, erhalten wir einen zweispaltigen Text, wie z. B. dieser Text hier. (orginale Grafik einbinden!!!)

Anm.: Der Vorgang läßt sich auch auf mehrere Seiten anwenden. Nur muß pro 2-Spalten-Text je 1 neues GeoWrite-Dokument eröffnet, und dann mit Paint Drivers bearbeitet werden. Da der Text jetzt eigentlich ein GeoPaint-Bild ist, läßt er sich auch fast unbegrenzt grafisch bearbeiten. So z.B.: Einfügen von Grafiken aus einem Foto-Album an jeder beliebigen Stelle, Verschieben von Textteilen, Untermalung durch Füllmuster, Entwerfen von Rändern etc. ...
Hier hilft nur: Probieren, probieren. ....

Noch ein Hinweis zum Druckertreiber PAINT PAGES:

Wenn dieser verwendet wird, entsteht für jede Seite im GeoWrite-Dokument genau ein GeoPaint-Dokument! Es sollte also sichergestellt sein, daß genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, da diese Art von Dokumenten sehr viel Speicherplatz benötigen.

 

Rolf Stegmann

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 05

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letzte Änderung am 01.01.1970