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In der Presse geschnüffelt

Autoren: Henning Ramm, Andreas Reuter

   Layout in GeoWorks   nach oben

Haben Sie schon einmal versucht, mit GeoWorks einen Text ansprechend zu gestalten? Gar nicht so einfach, wenn Sie sich nur an das Handbuch halten. Hier eine interessante Funktion, auf die ein Leser per Zufall gestossen ist. Er übersah beim Layouten, dass ein Bild, das er in das Dokument eingesetzt hatte, nicht in die linke Spalte passte. Beim Ausdruck wunderte er sich, dass der Text der rechten Spalte über den rechten Teil des Bildes gedruckt war. Etwas ähnliches war auch schon mit der Kopfzeile geschehen: Eine Zeile Text war durch die nachträgliche Verkleinerung des Kopfbereiches nicht mehr zu sehen und wurde über oder vielmehr "unter" den restlichen Text gedruckt, der damit an Leserlichkeit einbüsste. Am Beispiel einer Seite aus einer Abiturzeitung können Sie dies leicht nach vollziehen: Sie haben zwei kurze Berichte und tippen diese einfach hintereinander ein. Die Überschriften lassen Sie vorerst noch weg. Es zeigt sich, dass der eine Artikel eine halbe, der andere eine Viertelseite in Anspruch nimmt. Da der längere gerade nicht mehr in eine Spalte passt, splitten Sie ihn in der Mitte und teilen ihn auf die beiden Spalten auf. Den kürzeren plazieren Sie dahinter.
Nun setzen Sie die Überschriften ein. Oben sollte die Überschrift in der Mitte über den beiden Textblöcken stehen. Da GeoWrite aber keine Textkästen zulässt wie DTP-Programme, benutzen Sie dafür die Kopfzeile, was bei mehrseitigen Artikeln Probleme bereitet.
Sie tippen also die Überschrift ein, klicken auf "zentriert", markieren die Zeile und suchen eine passende Schrift aus. In diesem Falle handelt es sich um Sport, also nehmen Sie eine eckige Football-Schrift. Jetzt brauchen Sie nur noch die Schriftgrösse so zu wählen, dass die Ueberschrift mit dem Text harmoniert.
Beim unteren Artikel haben Sie es einfacher: Sie brauchen nur noch die Überschrift einzutippen. Die Formatierung holen Sie mit [Strg-S] von oben und machen sie mit [Strg-R] wirksam.
Jetzt ist aber noch eine ganze Viertelseite frei, ausreichend Platz für eine Illustration. Als Anspielung auf die Sportlehrer scannen Sie einen muskelbepackten Comic-Superhelden. Nur - wie bekommen Sie diesen in den Artikel? Sie können ihn einzeln ausdrucken und später einkleben, aber Sie wissen ja nie, wie sich solche Klebekanten beim Druck auswirken.
Also zurück zu GeoWorks Ensemble und das Sammelalbum aufrufen. Ab Version 1.2 lassen sich damit nämlich auch Bitmap-Grafiken importieren.
Das funktionierte zwar auch schon mit GeoDraw, doch gibt es einen kleinen Unterschied: Eine mit GeoDraw importierte Bitmap-Grafik lässt sich zwar in der Grösse ändern, dabei ist es aber äusserst schwierig, die Proportionen wieder genau zu treffen. Beim Sammelalbum können Sie dagegen die Ansicht so einstellen, dass das Bild genau die richtige Grösse erhält. Sie vergrössern am besten GeoWrite auf Maximalgrösse und stellen diese auf 100 %. Jetzt erhalten Sie das Sammelalbum daneben und stellen dessen Bildansicht genau so ein, dass das Bild in den Text passen würde. Das Sammelalbum kennt nämlich die praktische Funktion "In dieser Ansicht kopieren". So gelangt das Bild über die Zwischenablage in den Text. (Achtung: Bilder, die mit dem Sammelalbum importiert wurden, verschwinden beim Transport nach GeoDraw).
Wie Sie auf dem Bild erkennen, ist dem Supermann scheinbar der Kopf abgeschnitten. Das sieht jedoch nur so aus. Versuchen Sie einmal einen Ausdruck, Vielleicht in niedriger Qualität, das ist ideal fürs Layout: Es geht schnell und Sie sehen wo die Objekte sitzen.
Jetzt ist der Supermann noch von den ersten Worten des zweiten Artikels überdruckt, also gilt es noch ein bisschen "rumzubasteln", bis alles passt - fertig. Durch dieses Überdrucken können Sie natürlich noch ganz andere Aufgaben realisieren, vor allem, wenn Sie hohe Grafiken in den Kopfbereich kopieren. Dabei heisst es aber aufpassen und ausprobieren, denn wenn oben nichts mehr zu sehen ist, wird das Unsichtbare nicht mehr gedruckt.

 

von Henning Ramm/gh


   Im Handbuch nicht vermerkt   nach oben

Hier einige Anregungen zu GeoWorks Ensemble 1.2 und GeoWorks Pro, die im Handbuch nicht vermerkt sind.
Klicken Sie zweimal auf den Titelbalken der Applikation, wird das Fenster, wenn das Maximalgrösse/Wiederherstellen - Feld vorhanden ist, auf Maximalgrösse beziehungsweise auf die ursprüngliche Grösse gebracht. Dies funktioniert auch bei Fenstern in einer Anwendung, etwa dem GeoManager, in der von "überlappend" nach "volle Grösse" umgeschaltet wird.
Bei GeoWorks-Pro ist die Anwendung der Dateiverwalter (File-Cabinet), die sich im Verzeichnis

   \geoworks\sysappl

befindet, neben dem GeoManager verwendbar. Damit können Sie zum Beispiel Disketten mit dem Dateiverwalter formatieren und gleichzeitig mit dem GeoManager auf das zweite Diskettenlaufwerk zugreifen oder mit Dateien auf der Festplatte arbeiten. Um eine Anwendung aus dem Express-Menü heraus zu starten, die sich nicht im GeoWorks-Verzeichnis befindet, verschieben Sie die Applikation in das Verzeichnis

   \geoworks\world

Nun beenden Sie das Programm und starten es erneut. Danach befinden sich die Anwendungen im Express-Menü und lassen sich aus jeder Anwendung aufrufen.
Bei der Anwendung "perf", die die Systemauslastung zeigt, können Sie das Hilfefenster auch über einen Doppelklick auf das Fenster, in dem sich die Graphen befinden, aktivieren. Sind die Kontrollen ausgeblendet, lässt sich die Anwendung über einen einzelnen Klick wieder einschalten. Wenn Sie den Hilfebildschirm in ein anderes Dokument, zum Beispiel GeoWrite, übernehmen möchten, markieren Sie den Text, halten die rechte Maustaste gedrückt, gehen Sie in das GeoWrite-Fenster und lassen die Taste wieder los. (Schnellkopierfunktion).

 

von Andreas Reuter/gh


   Neue PDA's   nach oben

Noch ist der Personal Digital Assistant (PDA), der von Apple angekündigt wurde noch nicht auf dem Markt und schon rührt sich die Konkurrenz. Der "Zoomer", ein Gemeinschaftswerk von Tandy, Grid und Casio, soll im Herbst auf den Markt kommen. Das Gerät - sein Preis steht noch nicht fest - wird im Batteriebetrieb angeblich bis zu 12 Stunden laufen, PCMCIA-Karten nutzen und infrarot kommunizieren.
Als Betriebssystem ist GeoWorks vorgesehen.

 

 

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 06

3. GUG-TREFF, Termine | Fragen | MS-DOS 6.0 - Wiederholung und Erfahrungen | In der Presse geschnüffelt | CHKDSK | Leserbrief für Geos-Zeitung | Wie erstellt man eine DIASHOW | Wir haben zwei Wünsche | GeoWorks und andere | GeoWorks II | GeoWorks Info Juli 1993 | Termine GeoPlaner | GeoWorks ESCAPE - Deutsche Anleitung | Den Computerspeicher Optimal nutzen Teil 2 | Eingetroffen: GeoWorks Beta Version 2.0 | So vermeiden Sie Abstürze in GeoWorks Ensemble


Kurzlink hierhin: http://geos-printarchiv.de/467


letzte Änderung am 01.01.1970