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Leserbrief: Erfahrungen mit GEOS

Autor: -BGW-

Heute sitze ich nun den dritten Tag und übe ernsthaft mit diesem tollen System. Etwa vier Stunden, mit kleinen Unterbrechungen, habe ich heute "gehackt". Erst jetzt komme ich dazu (und habe daran gedacht) meine Erfahrungen zu Papier zu bringen, oder besser zunächst natürlich in ein GEOS-Dokument zu schreiben.

Schuh Ich will einmal versuchen, einen kleinen Rückblick dieser, wie im Fluge vergangenen, 4 Computerstunden zu schreiben.
Palette Es begann heute morgen, nach dem booten des GEOS-Systems, mit meinem ersten größeren Versuch, ein GEOS-Paint Bild zu erstellen. Da ich das Grafikprogramm Mac Paint (Appel-MacIntosh) kenne, konnte ich auch sofort in GeoPaint einsteigen. Etwa eine Stunde lang habe ich alles mögliche ausprobiert. Der Grundriß unserer Küche mit diversen Möbeln, ausgedruckt auf Papier, war nach ca. eineinhalb Stunden dann mein erstes greifbares Ergebnis. Schwierigkeiten gab es nicht.

Floppy In der zweiten Phase habe ich versucht, die 1764 RAM-Erweiterung mit meiner Hardware in Einklang zubringen, ich wollte auch andere Programme laden und dann direkt aus der RAM-Floppy auslesen. Dieses gelang mir nur bedingt. Immer wenn ich über den Desktop kopiert habe, waren die Programme zwar in der RAM-Flopy, aber nach Aufruf einzelner Programme, wie z.B. Disk-Sorter, stürzte das System ab. Auch weitere Versuche brachten keine neuen Ergebnisse.
Desk Top Lediglich reine BASIC-Programme konnte ich ablaufen lassen und kam dann mit >RESTORE< wieder zum Desktop und zur RAM-Floppy.

Berauschend war für mich immer wieder, wie toll die Arbeit mit der Maus auch auf einem C 64 ist, das hatte ich nicht erwartet. Desweiteren ist die Arbeitsgeschwindigkeit der RAM-Floppy sehr gut. Ich hatte nur etwas "lange" Wartezeiten beim Laden in die RAM-Floppy und anschließendem zurückschreiben eines fertigen Dokuments auf die Arbeitsdiskette.

Die Kopiergeschwindigkeit kann mich nicht überzeugen. Ich habe zwar den Vorteil, daß eine ganze Diskette kopiert werden kann, ohne mehrmaligen Wechsel, aber für einen verwöhnten "Dolphin-DOS" Anwenderer ist das keine Alternative. Meine Back-up von den Arbeitsdisketten werde ich weiterhin mit Dolphin-DOS erledigen, da muß ich zwar öfter wechseln, es geht aber auch wesentlich schneller.

In der dritten Phase richtete sich mein Augenmerk auf meinen Drucker. (Citizen 120 D) Ich mußte den DIP-Schalter 2 auf off schalten (Line Feet off), um beim Ausdruck mit GEOS zu einem "guten" Ergebnis zu kommen. Heute habe ich versucht, den Drucker mit meiner Dolphin-DOS Hardcopy Routine anzusteuern, leider vergebens. Es fehlt der automatische Line Feet. Außerdem habe ich vorher mit STAR-Texter und STAR-Datei viele Dokumente angelegt, die ich auch weiterhin ausdrucken lassen will. Die Anpassung an die STAR-Programme klappte ungewöhnlich gut. Ich mußte nur ein Parameter (ALF auf 1) neu setzen und der Drucker arbeitet problemlos mit den STAR-Programmen.

KameraKarteikasten Zum Schluß dieser dritten Sitzung stelle ich fest, daß soweit alles ganz gut läuft. Ich glaube die Anschaffung hat sich gelohnt. Schön wäre es, wenn ich das Druckbild noch verbessern könnte (NLQ) und meine Hardcopy laufen würde. Wahrscheinlich brauche ich dazu aber noch andere Erweiterungsprogramme.
Ich erhoffe mir, noch einige Anregungen aus der GUP zu erfahren.

 

-BGW-

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 04

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Letzte Änderung am 01.11.2019