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MegaFonts #2, Schon gewußt?

Autoren: Jens-Michael Groß, Thomas Haberland, US

Hallo an alle Fontler und solche, die es werden wollen!

Diese Einleitung ist nicht durch Zufall so ausgefallen, denn der folgende Artikel soll direkt an den in der GUP 8 auf Seite 13 erschienenen Artikel von Thomas Sommer anknüpfen.
Er hat dort einen Weg aufgezeigt, an die begehrten MEGA-Fonts heranzukommen. Es geht jedoch auch einfacher.

Was ist eigentlich ein MegaFont?
Sicher, es ist kein normaler Font, wie schon der Name sagt. Aber wo liegt der Unterschied? Nun, ein genaues Studium von geoPublish hatte das erstaunliche Ergebnis zur Folge, daß Megafonts ganz normale Fonts sind. Mit dem Unterschied, daß sie auf mehrere Punktgrößen verteilt sind. Es wurde einfach definiert, daß 43 Pixel die größte Größe ist und daß diese aufgeteilt wird in 6 Teile. Wie, das hat Herr Sommer bereits geschildert, und das Warum wird klar, wenn man bedenkt, daß ein MegaFont in seiner Gesamtheit über 20K lang werden kann. Ein Versuch hat ergeben, daß außer einem Megafont noch zwei beliebige kleinere normale Pixelgrößen in einem Zeichensatz stehen können (mehr Größen erkennt geoPublish nicht). Wie aber nun einen Megafont erstellen?

Wie erstellt man nun einen MegaFont?
Jetzt kommt die Überraschung: Der dem International Fontpack 1 beigelegte Editor GeoFont von Arthur J. Dahm III berücksichtigt die Besonderheit der Pixelgröße 46. Man bemerkt von dem besonderen Format gar nichts, sondern erstellt einen MegaFont genauso wie einen normalen Font. Die Aufteilung besorgt das Programm automatisch.
Natürlich ist man bei diesem Wege an die Höhe von 48 Punkten gebunden, aber das macht nichts, da ja die anderen Größen im gleiche Font untergebracht werden können. Und der Vorteil eines MegaFonts ist nunmal die hohe Auflösung, die man bei kleineren Punktgrößen vermindern würde. Außerdem würde GeoPublish bei einem MegaFont mit 24 Pixeln Höhe eine Schrift von 192 Pixeln nur mit 96 Höhe drucken.

Was macht geoPublish mit den Fonts?
GeoPublish sucht sich (falls möglich) immer die nächst kleinere Pixelgröße, da ein Vergrößern leichter und vor allem genauer ist als eine Verkleinerung. Das bedeutet, daß ab Größe 43 der MegaFont benutzt wird, darunter jedoch nur, falls kein kleinerer Zeichensatz im Font gespeichert ist, sonst wird dieser vergrößert, was im allgemeinen bessere Ergebnisse bringt.

Wozu ist ein Megafont sonst noch gut?
Nun, nicht nur die größere Auflösung unter GeoPublish bei großen Schriften ist interessant. GeoPubLaser zieht bei kleineren Schriftzügen den MegaFont hinzu (falls einer gespeichert ist) und läßt ihn verkleinern. Dadurch kann man nun auch bei eigenen Zeichensätzen die volle Auflösung des Laserdruckers nutzen, was bisher nur bei den drei LW-Fonts möglich war.

Die Kombination von MegaFont und anderen Größen (sinnvollerweise gleichen Schriftstils) erhöht die Übersichtlichkeit im Directory und macht mehr Fonts zugänglich. Und noch etwas: Man kann MegaFonts auch in GeoWrite nutzen! JAAAA! Es geht! Man muß lediglich je nach Buchstaben die Größen 48-53 zuweisen. Allerdings darf sich dann keine weitere Pixelgröße im Font befinden, da GeoWrite 2.0 bei mehr als 7 abstürzt.
Vielleicht schreibe ich ein Patch-Programm, was dieses Manko behebt, da in einem Font für 15 Größen Platz ist.

Damit möchte ich mich von Euch verabschieden, bis ich mal wieder etwas nettes finde.

 

-Jens-Michael Groß-


Nachtrag:
Mittlerweile ist das o. g. Patch-PRG fertig. Zusammen mit einem kurzen, erklärenden Text befindet es sich in der 'GeoBox' und dürfte wohl auch in Kürze in eine GeoThek-Diskette aufgenommen werden.

 

-Th. Haberland-

 

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   Neues zur 'GeoBox'

Mittlerweile gibt es bereits mehrere Boxen, welche die beiden GEOS-Bretter aus der LINK-AC beziehen; sie sind in der GUP-Extra #1 genannt.
Es sind schon mehrere Programme von anderen Usern hochgeladen worden, so z. B. auch o. g. Patch-Programm für GeoWrite. Weitere werden mit Sicherheit folgen.
Wir freuen uns über jeden weiteren User im Netz, doch bevor nun jeder die Gebühren für ein Ferngespräch ausgibt, solltet Ihr bei mir nachfragen. Es gibt mittlerweile fast 100 Zerberus- und LINK-Boxen und Deutschland, Österreich und der Schweiz!
Für alle (noch) Nicht-Mitglieder hier die Parameter der LINK-AC:
02408 - 6527, 8n1, 300/1200/2400 baud, 24-h-online.
Mein Username lautet: THOMAS_HABERLAND.

 

-TH-

 

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   Schon gewußt?

Wenn man bei einem GeoWrite-Dokument das Icon mit dem Icon Editor ändert, erkennt GeoWrite keinen Wechsel des Druckertreibers mehr.
Grund: GeoWrite vermerkt im Infoblock des Dokuments den für dieses Dokument zuständigen Treiber. Verändert man nun das Icon, so wird beim Abspeichern die Information im Infoblock für GeoWrite gelöscht und ein gewechselter Druckertreiber wird nicht mehr erkannt. (Getestet mit Geos 2.0 und GeoWrite 128)

 

-US-

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 09

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Letzte Änderung am 01.11.2019