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Die geoNorm

Autor: Ulrich Schultze

Mit dieser Artikelserie soll eine Norm geschaffen werden, die es ermöglichen soll, daß Programme, die in Zukunft unter Geos entstehen, einen einheitlichen Aufbau haben.

Wozu das, wird sich mancher denken. Weil wir fleißige bürokratische Deutsche sind? Nein, deswegen wohl kaum. Der Hauptgrund ist ein ganz anderer. Es soll dem Anwender leicht gemacht werden, mit den Programmen zu arbeiten. Wenn er ein Programm unter Geos kennengelernt hat, sollte es ihm möglich sein, auch alle anderen Programme anzuwenden, ohne erst lange das Handbuch zu wälzen. Hier kommt der Grundaufbau dem Programmierer und dem Anwender entgegen.
Die Hauptelemente von Geos sind Menüs, Icons, Dialogboxen und andere grafische Funktionsauslöser. Derjenige, der ein Programm schafft, muß sich nur an die Vorgaben der bisherigen Standardwerke wie GeoWrite, GeoPaint oder GeoPublish halten. In der geoNorm werden diese nun zusammengefaßt. Wenn sich der Programmierer daran hält, erwartet den Anwender ein Programm, dessen Grundaufbau er schon kennt. Er muß sich nur noch mit den einzelnen Funktionen des Programms auseinandersetzen.

Manche Programmierer glauben aber leider immer noch, daß sie ein Denkmal schaffen müssen, um sich zu verewigen, und bauen ihr Programm entsprechend auf: Menüs sind an einer anderen Stelle, Dialogboxen haben andere Texte, unnötige Funktionen werden eingebaut, nur um den Bildschirm zu füllen. Z. B. wird in einem Konvertierungsprogramm die Uhrzeit angezeigt, obwohl es genau für diesen Zweck Hilfmittel gibt, usw.

Wer sich für die geoNorm interessiert, kann sie als Textdokument gegen Zusendung eines Freiumschlages bei mir erhalten. Wer sich bereiterklärt, sich an die geoNorm zu halten, kann sich bei mir registrieren lassen und erhält Änderungen der Norm kostenlos zugesandt. Jedem, der denkt, daß ihm diese Norm egal sein könnte, sei gesagt, daß Programme in Zukunft in der GUP auch auf ihre grafische Kompatibilität getestet werden.

Die GeoNorm

Teil 1: Allgemeiner Aufbau der Bildschirmmaske

  1. Der Bildschirm ist mit dem Muster Nummer 2 auszufüllen. Dieses Muster hat den Vorteil, daß man nicht geblendet wird. Das Muster gehört nur an die wichtigen Stellen, z. B. bei Textausgabe.
     
  2. Das Menü ist in der oberen linken Ecke anzubringen.
     
  3. Falls das Programm mit Dokumenten arbeitet, ist der Dokumentenname in die rechte obere Ecke zu schreiben.
     
  4. Programmfunktionen werden über das Menü, über Icons oder Tastaturkürzel aufgerufen. Es sind nur Funktionen einzubauen, die sinnvoll für den Programmablauf sind, z. B. die Anzeige der Uhrzeit bei einem Terminalprogramm.

Anmerkung 1: Diese Vorgaben beziehen sich nur teilweise auf Hilfsmittel, da hier fast nie der ganze Bildschirm benutzt wird.
Anmerkung 2: Diese Vorgaben beziehen sich nur teilweise auf Programme, die keinen ernsthaften Hintergrund haben, z.B. Spiele.

 

Ulrich Schultze

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 11

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Letzte Änderung am 01.11.2019