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DTP 5 - Anzeigenseiten und Anzeigen im Red. Teil

Autor: H.D. Schwarz

(Hinweis vom Editor:
Die Seiten im Orginal-Layout findet Ihr am Schluß dieses Artikels!)

 

  Alle reden von der Zeitung - wir machen sie  

Was stellen 650 GUPost Leser mit geoPublish an? Weit mehr als die Hälfte der bekannten Erklärungen sehen so aus: Zuerst helle Begeisterung, die mit der Anzahl der Ausdrucke immer mehr dahin schwindet. Schließlich Frust und Abstellen der Publishdiskette weit hinten in den Ruhestand. Mit dem "Ruhestand" könnte es vorbei sein, wenn es ein Motiv für die Tat 'Zeitungsmachen' geben würde. Mit diesem Tatmotiv' wollen wir uns diesmal beschäftigen, damit etwas Vernünftiges entsteht.

News
Projekt: Lokal-Zeitung


Es ist überhaupt nicht neu, wie wir im Publishkurs an das Zeitungsmachen herangehen. Neu ist es für die meisten Leser dennoch, weil sie die Methode erst kennen lernen müssen, mit der man eine periodisch erscheinende Druckschrift (wird auch Zeitschrift oder Zeitung genannt) in den Griff bekommt. English lernt man bekanntlich dadurch, daß man die Sprache spricht. Beim Zeitungsmachen ist das auch nicht anders.

Jetzt wollen wir Taten sehen

Der zündende Funke kommt aus dem 64'er Magazin. Dort lautet die Reizthese: GeoPublish sei ein echtes DTP-Programm, bei dem auf Matrixdruckern nichts Vernünftiges herauskommt. Wer sonst soll der 64'er Redaktion zeigen was eine Harke ist, wenn nicht die 650 geoPublish-Besitzer im Geos User Club? Noch spannender wird die Sache sicher dann, wenn auch Print/Pagefox User sich dazu bereit finden, die ihnen vom 64'er attestierte Vormachtstellung in Sachen 'Text gemischt mit Grafik' (also Zeitungsmachen) beweisfähig vorzuführen.
Als Nebeneffekt könnte eines Tages im 64'er eine Printfox- und geoPublish-Seite 'Schwarz auf weiß' nebeneinander stehen ...

Workshop vor Ort

An die eigene Nase gefaßt, finde ich unsere Publisch-Künste noch keineswegs zufriedenstellend, obwohl gute Fortschritte in der Kenntnis von typografischen Grundlagen deutlich auszumachen sind.
Vor allen Dingen ist die Menge der Aktivisten gegenüber der schweigenden Mehrheit viel zu klein. Als Ursache dafür tippe ich auf den fehlenden Beweggrund und noch mehr auf die fehlende Organisation eines Arbeitsteams, das gemeinsam eine runde Sache produziert. Im Klartext sind damit die GUC-Ortsvereine gemeint, die einmal im halben oder viertel Jahr eine ureigene Zeitschrift herausbringen. Nicht lustlos und auch nicht unter Zeitdruck, dafür nach den Regeln der Schwarzen Kunst aufgebaut - unter Ziehung aller zur Verfügung stehenden Geos-Register. Das läßt sich am besten in einer Gruppe bewerkstelligen, per Augenkontakt und mit Telefongesprächen innerhalb der Nahzone.
Erheblich schwieriger dürfte ein derartiges Projekt in Regionsausmaßen Nord oder Süd zu verwirklichen sein, obwohl es hier noch mehr praktischen Nutzen aufzuweisen hat.
Der Workshop vor Ort, wo man sich trifft und die Entwürfe zur Begutachtung rumgehen läßt, ist meines Erachtens die ideale Voraussetzung für ein Ergebnis, das nicht nur den Laien staunen läßt, sondern auch den Fachmann zufriedenstellt.
Der Wettbewerb zwischen den Lokalredaktionen ist ein weiterer Grund für 'sich ins Zeug zu legen'.

Den Erfolg organisieren

Eine Person muß den gesamten Betriebsablauf überschauen können und dazu noch alles was drumherum sich tut. Das ist im normalen Redaktionsbetrieb der 'Chef vom Dienst' (CvD).
Er oder sie koordiniert die Arbeit innnerhalb der Redaktion einerseits und zwischen Redaktion und technischem Betrieb (Repro, Druck) andererseits.
Im hier vorgestellten Projekt wird der CvD das Gesamtkonzept eines Heftes den Kollegen vorschlagen und die Aufgaben delegieren. Flüssig läuft die Arbeit erst dann, wenn die Aufgabenbereiche klar und präzise definiert sind.
Der CvD kümmert sich um alles, ausführen sollen es diejenigen, die es am besten können.

Vorabdruck an die GUC Orts- und Regionalgruppen

Was der normal sterbliche Leser erst in der Augustausgabe 17 erfährt, darüber wurden die oben genannten bereits Anfang Juni informiert.
Sofern der Vorschlag von einer Gruppe aufgegriffen wird, kann unter 'Regional' bereits in dieser Ausgabe ein entsprechender Bericht erscheinen.
Im Sinne des Erfinders liegt es, daß auch 'externe' Mitarbeiter an einer Lokal-Zeitschrift mitwirken können.
Jeder müßte inzwischen einen Satzspiegel erstellen und dann ein Layout einzeichnen können, das auch von den Kollegen verstanden wird, die nach der skizzierten Vorgabe arbeiten sollen.
Wie das Vorgabe-Layout eines ganzen Heftes als Arbeitsplan praktisch angelegt wird, habe ich den potentiellen Zeitungsmachern als Muster mitgeschickt. Wer sonst noch das 7 Blätter doppelseitige Layout-Muster haben will, muß leider für Kopier- und Portokosten DM 3,20 Briefmarken beilegen.
Meine Anregung läuft darauf hinaus, die Organisation und Gestaltung einer lokalen Zeitschrift in den Gruppen zu diskutieren und sofern Interesse, gepaart mit Tatbereitschaft besteht, das Projekt auf den Weg zu bringen. Bei Bedarf ist beratende Unterstützung zugesagt.

 

H. D. Schwarz
(siehe Autoreninfo)

Wer sich anstrengt, bekommt auch Inserenten für eine Mini-Zeitung

Anzeigen wollen gestaltet, placiert und hereingeholt werdenSeiten-Layout

Demo-Anzeigen 1 Die Anzeige soll als 'Blickfang' wirken, damit auch der flüchtige Seitenumblätterer die darin enthaltene Information liest. Außerdem muß die Anzeige in die festgelegte Seitenaufteilung hineinpassen. Den individuellen Entwurf vorzeigen, überzeugt immer am besten.

Klar ist, daß in einer Computer-Zeitschrift nicht für Hundefutter geworben wird. Eher schon für Coca Cola, Sparkassen, oder die Optikerbranche mit dem Text: "Wenn Sie den Nadler- vom Laserausdruck nicht mehr unterscheiden können, brauchen Sie eine Brille!" Das sind dann 'Sympathieanzeigen', bei denen der Inserent nicht annimmt, daß deswegen z.B. eine Coladose mehr getrunken wird. Viel häufiger werden Anzeigen genau das anbieten, wofür eine ausgeprägte Kauflust beim speziellen Leserkreis anzunehmen ist.
Außer der Zielgruppe, ist die Auflagenhöhe und das Verbreitungsgebiet für den Inserenten von Bedeutung. Die 50 Stückauflage der Vereinszeitschrift des 'Boxerhunde Sportvereins' in A-Stadt ist für das Zoogeschäft in A-Stadt sehr wohl interessant, auch wenn es außerdem noch die 5000-Auflage 'Der Boxerhund' mit bundesweiter Verbreitung gibt. Das trifft generell auf alle örtlichen Interessengemeinschaften zu, die eine eigene Zeitschrift herausgeben; seien es Geos User, Mountain-Bike-Sportler, Umwelt-Schützer, Brieftaubenzüchter, Schiffsmodellbauer oder Amateurfunker.

Was der potentielle Anzeigenkunde immer sehen will, ist ein Probeexemplar der Zeitschrift und die Anzeigenpreisliste. Es versteht sich von selbst, daß aufgeräumte Zeitungsseiten einen besseren Eindruck machen, als Buchstabenwüsten. Die Preisliste soll alle angebotenen Anzeigenformate in Originalgröße vor Augen führen und zusätzlich die Maße in Millimeter angeben. Dem Kunden ist nicht zuzumuten, mit achtzigstel Zoll quer mal zweiundsiebzigstel Zoll hoch zu rechnen.

Gestaltung vorschlagen

Das Gros der in Frage kommenden Inserenten hält die Anzeigengestaltung durch eine Werbeagentur für Geldverschwendung und versucht sich selbst mühsam als Texter und Layouter. Wenn wir 'schwarz auf weiß' vorzeigen (Probeexemplar), daß wir eine Zeitung machen können und zudem auch gleich die fertige Anzeige mitanbieten, dürfte das Interesse für unsere Zeitung als Werbeträger geweckt sein.
Natürlich ist die Vorgehensweise zeitaufwendig, aber die Hobbyzeitung kann so zum Teil finanziert werden.

 

Blickfang: Markt & Technik - Lernen Die die Geos-Familie kennen

 

Beispiel oben: Kleinanzeigen im Fliesstext - Links -- Geschäftsanzeigen gestalten - RechtsBeispiel unten: Kleinanzeigen im Fliesstext - Links -- Geschäftsanzeigen gestalten - Rechts

Realistische Anzeigenpreise
Bei 100-Auflage DIN A 4, sind die Druckkosten Kopierer oder Offset in etwa gleich hoch. Angenommen es sollen 16 Druckseiten redaktioneller Teil durch Anzeigen finanziert werden:
Vernünftig sind 25% Anzeigen, also müssen 4 Seiten hinzukommen. Die 20 Seiten Gesamtumfang des Heftes kosten 2,- x 100 = DM 200,-. Um die reinen Druckkosten einzubringen, muß jede Anzeigenseite der Auflage mit DM 50,- berechnet werden. Für Druckvorlagen, Probe-Exemplar und Preisspiegel, sowie das obligatorisch Beleg-Exemplar, fallen weitere Kosten an. Daraus entsteht der Beispielpreis: 1/1 Seite = DM 60,-, 1/2 Seite = DM 40,-, 1/4 Seite = DM 25,-, Bezahlt der Leser für die Zeitung 2 DM, dann ist das der 'Gewinn'.

Die Möglichkeiten nutzen

Geos unterstützt uns bei der Herstellung einer Zeitung. Das nützt aber nicht viel, wenn wir die gebotene Unterstützung nicht anwenden. Die Arbeitsgrundlage für eine Zeitung ist immer der Satzspiegel und danach richten sich auch die Anzeigeformate.
Ausgenommen die 1/1 Anzeige, wird eine Seite besser nicht mit Anzeigenformate gefüllt, sondern die Anzeigen je nach Größe einzeln oder zu mehreren auf die redaktionellen Seiten verteilt. Es empfielt sich, bei kleiner Auflage möglichst einfach zu handhabende Teilungen anzubieten: 1/1, 1/2 und 1/4 Seite, und erst bei höherer Auflage auch die 1/16 Teilung vorzusehen.
'Borders' und von der Leseschrift abweichende Fonts, machen Anzeigen zum "Blickfang". Im vorliegenden Laserausdruck mußte auf Verzierungen verzichtet werden, weil LW_Shattuck noch nicht mit den neuen LW_Fonts zusammen arbeitet. Der Nadeldrucker ist für erste Schritte sicher vorzuziehen.

Achtung: Die Inserate dienen nur als BeispielDemoanzeige 2

 

(Bitte beachten!)
Für die hier eingesetzten Inserate liegt kein Auftrag vor. Sie dienen lediglich als Beispiel für die Aufmachung und Placierung.

 

-sz-

 


 

 

Seiten im Orginal-Layout: Seite 1ZOOM     Seiten im Orginal-Layout: Seite 2ZOOM     Seiten im Orginal-Layout: Seite 3ZOOM

 

 

 




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letzte Änderung am 01.01.1970