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Druckertest

Autor: Jürgen Heinisch

Mit der Ankündigung des Tintenstrahldruckers MPS 1270 war mein Interesse an diesem Gerät sofort geweckt. Der Verkaufspreis von ca. 450 DM erschient zunächst recht interessant. Ein Versuch, einen 1270 zum testen kurzfristig zur Verfügung gestellt zu bekommen, scheiterte jedoch; die entsprechende Anfrage wurde von Commdore abgelehnt. Während der CeBIT '91 erhielten wir dennoch die Gelegenheit, diesen Drucker kennen zu lernen.

Es handelt sich um einen 9 Düsen Tintenstrahldrucker mit Centronicsschnittstelle. Der Einsatz der Tinte bereitet keine Probleme, normales Schreibmaschinen- oder Kopierpapier kann verwendet werden. Integriert in den Tintenbehälter ist der Druckkopf, weswegen eine Nachfüllkartusche etwas teurer sein dürfte. Laut Handbuch hält eine Tintenkartusche ca. 200 DIN A4 Seiten.

Nach Anschluß des Druckers per GeosCable (Userport <-> Centronics) war die Inbetriebnahme unter GEOS kein Problem. (Belegung: Pin B -Userport- an Pin 10 -Centronics-, Rest wie üblich) Mit einfachen Epson FX-80 Druckertreibern oder GEOS LQ ist der Grafikdruck möglich.
Ein richtig angepaßter NLQ Treiber, z. B. NLQ-Spezial, bringt auch unter GEOS die normale Druckerschrift zu Tage.
Die NLQ Druckqualität ist eher bescheiden als gut zu nennen. Die Schriften sind leicht ausgefranzt. Dies ist vermutlich eine Mangelerscheinung zwischen Tinte, Papier und Düsenkopf. Auch im hochauflösenden Grafikdruck ändert sich dies nicht.

Die Druckgeschwindigkeit ist im hochauflösenden Druckmodus extrem gering. Ursache ist das Druckverhalten beim Grafikdruck. Für eine einfache Grafikdruckzeile muß der MPS 1270 zweimal über das Blatt fahren.
Die beste und angenehmste Eigenschaft des MPS 1270 ist sein äußerst geringes Arbeitsgeräusch.

Etwas problematisch ist der Papiertransport. Das Einzelblatt muß per Hand eingeschoben und justiert werden. Gelegentlich kommt es schon mal vor, daß das Papier nicht korrekt vorgeschoben wird; sichtbar wird dies dann an einer "gestauchten" Zeile.

Die Anwendung des MPS 1270 kann aufgrund der mäßigen Druckqualität eigentlich nur für Anwender in Frage kommen, für die es auf einen wirklich leisen Drucker ankommt. Ansonsten ist ein üblicher Epson-kompatibler 9-Nadeldrucker vorzuziehen.

Folgende DIP Schalterstellung wurde verwendet:
1 = AUS, 2 = AUS, 3 = EIN, 4 = AUS, 5 = AUS, 6 = EIN, 7 = EIN, 8 = AUS.

 

Jürgen Heinisch

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 15

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Letzte Änderung am 01.11.2019