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Einsteiger: Büro-Kurs (Teil 1)

Autor: Jürgen Heinisch

Nachdem ich in den vorhergegangenen GUP's eine recht lose Reihenfolge Einsteigerhilfen geschrieben habe, hatte ich zunächst keine Idee, wie die Reihe besonders für Einsteiger fortgesetzt werden könnte. Auf der einen Seite wird von den Einsteigern immer gewünscht, speziell für sie auch etwas zu bringen, aber auf der anderen Seite fällt es diesen schwer, ihre Wünsche und Vorstellungen zu dieser Reihe zu formulieren.

Nun, ich denke, daß ich einen neuen Weg gefunden habe, im nachhinein erscheint er mir auch ganz logisch.

Irgendwann zählte ich mich ebenso zu den Einsteigern wie heute viele von Euch, für Programme wie GeoPublish und MegaAssembler gilt dies immer noch.
Jedoch ist meine Erfahrung mit den Grundprogrammen des GEOS 2.0 Paket, GeoDex, GeoFile und GeoCalc inzwischen recht groß. Das liegt daran, daß wir den GUC bis vor einem 3/4 Jahr ausschließlich mit GEOS 64/128 verwaltet haben. Das hat sich erst geändert, als die Mitgliederzahlen enorm anstiegen und ein vernünftiges arbeiten mit GeoFile sehr erschwerten. Dennoch wird ja gerade unsere GeoFile Mitgliederdatei, neben einer Datei auf dem PC, weitergeführt. Aus Speicherplatzgründen mußte die GeoFile Datei jedoch inzwischen auf 4 Dateien verteilt werden.
Die bei der Arbeit für den GUC erlangten Kenntnisse möchte ich in den folgenden GUP Ausgaben an Euch weitergeben.

Beginnen werden wir dabei mit so scheinbar simplen Sachen wie dem Schreiben eines Briefs; ihr ahnt ja gar nicht, welch schrecklich gestaltete Objekte manchmal in meinen Briefkasten gelangen.
Weitergehen wird es mit der Erstellung von Formbriefen sowie einer Adressdatei mit GeoDex und GeoFile. Aus beiden werden wir zusammen mit GeoMerge Serienbriefe, Briefumschläge und Adressaufkleber herstellen. Zum guten Schluß versuchen wir uns an einer Kontoführung mittels GeoFile und GeoCalc.

Bei allen Kursteilen gehe ich davon aus, daß GEOS und die Standardprogramme bedient sowie Arbeitsdisketten erstellt und die Programme gestartet werden können. Hilfen hierzu gibt es ausreichend in den Handbüchern; das Lesen dieser wird vorausgesetzt.

Zur Ausführung der Ideen und Vorschläge werden wir uns zunächst eine Arbeitsdiskette anlegen. Da die meisten nur über eine Floppy 1541 und hoffentlich eine RAM 1764 oder 1750 oder geoRAM verfügen, werden mit der Zeit mehrere Arbeitsdisketten notwendig sein.
Alle Arbeiten werden auch mit einem System, das nur eine 1541 hat, möglich sein, es dauert dann halt etwas länger. Diejenigen, die nur ein Laufwerk haben, müssen immer auf diesem direkt arbeiten. Jedoch sollten von den Dateien, die auf der Arbeitsdisk erstellt werden, immer auf einer Datendisk Sicherheitskopien angefertigt werden.
Besitzer einer RAM Disk kopieren die Arbeitsdisk bzw. die Dateien derselben vor Beginn einer Arbeitssitzung in die RAM Disk und denken bitte daran, die Ergebnisse vor Ende der Arbeitssitzung auf der Arbeitsdisk zu sichern.

Folgende Dateien sollen auf der Arbeitsdisk enthalten sein:

  • DeskTop (kann auch TopDesk sein)
  • Konfigurieren (bei 2 unterschiedlichen Laufw. und GEOS 64)
  • Anwendungen (zunächst nur GeoWrite, GeoPaint)
  • Hilfsmittel (Textmanager, Fotomanager)
  • Zeichensätze (California und Commodore_GE)
  • Druckertreiber

Am sinnvollsten für unsere Übungen erscheint mir der Treiber "Epson WW (gc)" bzw. sein serieller Kollege; er beherrscht zwar nur einfachen Grafikdruck, dafür ist er aber NLQ fähig und läßt sich mit Printer Edit verändern, siehe GUP 16, Seite 6/7. Die 9 Nadeltreiber von Thilo Herrmann sind auch gut geeignet, und sie laufen auch am 24 Nadler erstaunlich gut. Beim 24 Nadel Opti gibt es kleine Unstimmigkeiten mit der Länge der Y-Achse, diese ist bei gleichem Text kürzer.

Der Drucker wird vermutlich unser größtes Problem, hier wird es zu Inkompatibilitäten kommen. Insbesondere dann, wenn ein älterer MPS 801 oder dazu kompatibler Drucker im Einsatz ist. Bei meinen Ausführungen gehe ich davon aus, daß ein Epson kompatibler 9 Nadel Drucker im Einsatz ist. Deshalb die oben empfohlenen Druckertreiber.
Natürlich müssen diese nicht verwendet werden, es können auch andere Treiber zum Einsatz kommen. Es reicht völlig aus, wenn der Treiber 640 Punkte Standardgrafik und NLQ Fähigkeit besitzt.

Ich arbeite fast ausschließlich mit dem halbautomatischen Einzelblatteinzug. Der Betrieb von Endlospapier ist mir nahezu fremd. Da GEOS ein seitenorientiertes System ist, finde ich die Arbeit mit Einzelblättern sinnvoller, nur bei Adressaufklebern verwende ich Endlospapier.
Nun sind aber die meisten Druckertreiber auf die Seitenlänge von 12 Zoll eingestellt, also von Abrißkante bis Abrißkante des Endlospapier gesehen. Im Druckertreiber kann man dies an der Anzahl der eingestellten Cards (1 Card = 8 Pixel >Einzelpunkte< untereinander) erkennen. Der Standardwert ist 94 Cards. Für die Arbeit mit dem halbautomatischen Einzelblatteinzug ist aber eine Länge von nur 88 Cards sinnvoll. Wenn möglich, verändert bitte Euren Treiber auf diese Seitenlänge mit Printer Edit oder ggf. mit dem Printer Creator.
Die Treiber von Thilo Herrmann sind leider auf Endlospapier eingestellt. Meine persönlichen Treiber habe ich mit einem Diskmonitor auf die Länge von 88 Cards umgestellt. Das ist aber für die hier angesprochene Zielgruppe zu kompliziert.
Vielleicht kann Thilo Herrman bei entsprechender Nachfrage auf seinen Disketten auch solche Treiber mitliefern.
Trotzdem werde ich einen Trick zur Lösung des Problems bieten, wenn nur Treiber mit großer Seitenlänge zur Verfügung stehen.

Warum muß die Seitenlänge nun beim halbautomatischen Einzelblatteinzug kleiner sein? Das Papier wird vom Drucker immer ca. 1 Zoll (2,5 cm) eingezogen. Diesen Bereich können wir nicht bedrucken. Kurz vor Ende des Papiers beendet der "Papierendesensor" den Druck. Es bleibt auch unten ca. 1 Zoll nicht bedruckbarer Rand über.

Ist nun die Seitenlänge so groß eingestellt, daß GEOS noch drucken möchte, obwohl durch die Papierendeerkennung das Papier schon ausgeworfen wurde, so wird auf dem neuen Blatt der kleine Rest gedruckt und dann erst das Blatt von GEOS ausgeworfen.
Daraus folgt, daß die Papierlänge gerade so groß eingestellt sein muß, daß GEOS mit dem drucken fertig ist, bevor die Papierendeerkennung 'zuschlägt'.

Leider hat die Einführung in unseren neuen Büro-Workshop für Einsteiger nun soviel Platz eingenommen, daß wir besser vorerst an dieser Stelle aufhören wollen. Eine Aufgabe bis zur GUP 18 solltet ihr jedoch erledigen: zeichnet mit GeoPaint ein Logo für eure zukünftigen Briefköpfe.

Jeder kennt sicherlich das Logo des Geos User Club. Bitte entwerft euer Logo in genau dieser Größe.

Logo: Geos User Club

Die Maße: ca. 115 Punkte * 50 Punkte, unter GeoPaint gemessen.

Nach dem Zeichnen speichert es als GeoPaint Dokument unter dem Namen "Clublogo" ab. Erstellt weiterhin ein Fotoalbum, in das ihr das mit genauer Größe kopierte Logo einklebt. Benennt das Album "Logosammlung".
Die Fortsetzung folgt in der nächsten GUP

 

Jürgen Heinisch

 Logo in GeoPaint


 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

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letzte Änderung am 01.01.1970