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Offline Antwort mit GeoComm

Autor: Jürgen Heinisch

Nachdem in der GUP 37 beschrieben wurde, wie leicht es möglich ist, mit GeoComm halbautomatisch einen Offline Reader zu simulieren, beschreibe ich nun einen Weg, um Offline Nachrichten zu erstellen und an Teilnehmer oder Bretter in die GeoBox zu versenden.

Das Prinzip ist wieder das gleiche. Alle Vorgänge, die sich manuell ausführen lassen, können auch durch ein Script oder noch einfacher durch eine Textdatei ausgeführt werden.

ZOOMBrett-Übersicht Geht man vom Hauptverzeichnis der GeoBox aus, so wählt man mit N den Nachrichtenbereich aus. Im ersten Beispiel wollen wir eine Nachricht in das Brett (Verzeichnis) ALLGEMEIN senden. Dazu müssen wir zunächst das Verzeichnis wechseln mit V aufrufen.
Mit 10 aktivieren wir das Brett ALLGEMEIN. Nun geben wir mit 5 an, daß wir eine Mitteilung senden wollen.
Als nächstes muß das Adreßfeld ausgefüllt werden. Als Absender wird der eigene Name vorgegeben. Als Empfänger trägt man ALLE ein oder den Namen desjenigen, dem vor allem diese Mitteilung gilt.

  Hinweis: Diese Art von Nachrichten in Brettern können aber ALLE GeoBox Teilnehmer lesen.  

Letztlich ist noch ein Betreff auszufüllen: dadurch ist es den GeoBox Lesern leicht möglich, zu entscheiden, ob der Text lesenswert ist oder eben nicht.

Nach dem Betreff folgen zwei Fragen, die in der Regel mit N beantwortet werden. Zunächst bietet sich die Möglichkeit, den Adresskopf zu ändern, falls falsche Eingaben gemacht wurden. Als zweites kann optional die Nachricht als Upload versendet werden. Dies wollen wir jedoch nicht, da wir die Nachricht eintippen bzw. von GeoComm als Text-Datei senden und damit künstlich eintipppen lassen.
Jetzt kann einfach drauf losgeschrieben werden. Es sind je Zeile bis zu 70 Zeichen möglich, bei einer Zeilenanzahl von 60. Am Ende jeder Zeile wird der Text automatisch umgebrochen. Dies sollte auch genutzt werden, denn Vorsicht mit dem RETURN. Wird in einer neuen Zeile als erstes ein RETURN eingegeben, so heißt dies Ende der Texteingabe! Soll zur optischen Übersicht eine Leerzeile eingefügt werden, so ist in dieser Zeile ein SPACE (Leerzeichen) einzufügen.
Ist die Texteingabe fertig so wird dies durch ein oben bereits angemerktes RETURN am Anfang einer neuen Zeile angegeben.
Mit 5 wird die Nachricht gespeichert. Dann folgt ein Z, um zum Hauptmenü zurückzukehren.

Soll eine persönliche Nachricht versandt werden, die nur der eine vorbestimmte Empfänger lesen soll, dann ist das Brett NETMAIL INS GEOBOXNET auszuwählen. Der Vorgang ist weitgehend analog zum vorhergehenden. Es sind jedoch zusätzlich Angaben notwendig. Nach dem Namen des Empfängers der Nachricht ist die Adresse des Empfängers einzugeben. Die Adresse eines GeoBox Teilnehmers erhält man von diesem selbst oder liest sie aus einer allgemeinen Mitteilung des Anwenders in irgendeinem Brett aus.

Es gibt auch eine Hilfefunktion für die Adresse, falls diese der GeoBox bekannt ist, anstelle des unbekannten Adressenelement gibt man dann ein Fragezeichen ein. Dabei unterscheidet die GeoBox die drei Zahlenelemente einer Adresse.
Nach der Bestätigung der Richtigkeit aller Angaben mit J kann der Betreff eingegeben werden und der Rest läuft wieder analog zu unserem ersten Beispiel ab.

Alle oben beschriebene Vorgänge lassen sich weitgehend automatisierten. Dazu wird ein GeoWrite Dokument angelegt und alle notwendigen Zeichen eingegeben, die gemacht werden müßten, um eine Nachricht wie oben zu versenden. Dabei gehe ich immer so vor, daß ich manuell das notwendige Brett, z. B. ALLGEMEIN, aufrufe und dann die Nachricht versende.

In der Regel erfolgt nach jeder Eingabe ein RETURN, dies entsprechend auch in unserem Text. Folgen mehrere Eingaben ohne RETURN, so sind diese in einer Zeile direkt hintereinander zu schreiben. Dies ist z. B. bei Nachrichten ins GeoBoxNet einmal notwendig nach der Bestätigung mit J für die Richtigkeit der Angaben. An manchen Stellen muß mittels Leerzeichen ein Puffer eingebaut werden. Immer dann, wenn die GeoBox irgendeinen Text aufbaut oder eine Adresse prüft, dann kann die Zeitverzögerung zum Verlust einiger Zeichen von dem gerade gesendeten Text-File führen. Die Leerzeichen verhindern dies. Je nach Modem ist die Anzahl der Leerzeichen zu variieren.

Legt man sich nun für die verschiedenen Bretter Musterdateien an, so kann man sehr schnell und komfortabel ausschließlich mit GEOS in der GeoBox an Diskussionen teilnehmen. Hilfreich ist es bei den Musterdokumenten, wenn die Steuerzeichen, welche immer gleich bleiben, in einer bestimmten Farbe und/oder Schriftart dargestellt werden und der zu ändernde Textinhalt in einer anderen. Das fertige Dokument wird dann in eine Text-Datei, z. B. ALLGEMEI.TXT, exportiert und mit GeoComm vom entsprechend passenden Menü der GeoBox aus als Eingabe aus Text-Datei versandt.

Im folgenden zwei Beispiele für Mustertexte. Die Steuerzeichen sind in der Schriftart Superb und der zu ändernde Text in der Schriftart URW MONO. Bei mir ist das ganze zusätzlich noch farblich getrennt. Das kommt beim GUP Ausdruck aber nicht klar durch, deshalb ist dort alles schwarz. Die erklärenden Kommentare hinter den Semikolons sind nicht in Euren Mustertext zu übernehmen!

Offline Antwort in das Brett ALLGEMEIN aus dem Nachrichten-Brett ALLGEMEIN heraus beginnend:

 Offline Antwort in das Brett ALLGEMEIN

Offline Antwort: im GeoBoxNet an einen Teilnehmer aus dem Nachrichten-Brett GeoNetNet heraus beginnend:

 Offline Antwort: im GeoBoxNet

 

   Produkt Info

     Name:              GeoComm Kurs
     lauffähig unter:   GW Ensemble v2.x
     Voraussetzung:     Book Reader
     Preis:             10,- DM
     Bestelladresse:    GUC Dorsten

 

Jürgen Heinisch

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 38

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letzte Änderung am 01.01.1970