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GeoChart Kurs - Teil 1

Autor: Olaf Dzwiza

GeoChart ist ein leistungsfähiges Programm zur grafischen Darstellung von Zahlenwerten. Dabei dient diese Applikation als Schnittstelle zwischen "Zahlenerzeugern" und Ausgabeprogrammen. Es ist nicht möglich, Daten direkt in GeoChart einzugeben, und nicht sehr sinnvoll, die erzeugten Charts nur mit GeoChart zu drucken, obwohl das Programm eine solche Option zur Verfügung stellt.

In dem folgenden Kurs geht es um die vielfältigen Datenimport- und Exportmöglichkeiten sowie die diversen Darstellungsweisen der Zahlenwerte. Abschließend folgt dann noch ein Trick zum Vergrößern der Charts.

TEIL 1:
DATENERFASSUNG- UND IMPORT

Zahlenwerte können aus allen Applikationen importiert werden, die die Erzeugung von TextScraps zulassen. Dies sind im einzelnen GeoCalc, GeoFile, GeoWrite und das Hilfsmittel Notizblock (in der Version 2.0). GeoChart verlangt immer folgendes Format:
Beispiel GeoChart Tabelle

 Titel:        Diesen Titel erhält die fertige Grafik.
 Spalte 1,2:   Hier stehen die Namen der einzelnen Spalten.
 Zeile  1,2:   Gibt die Zeilenbeschriftung an.

Dieses allgemeine Prinzip wird außer bei GeoFile immer eingehalten. Wie GeoChart diese Daten interpretiert, wird weiter unten erläutert. Nun zu den einzelnen Applikationen:

  1. GeoWrite: Die Eingabe erfolgt genau wie im allgemeinen Schema. Die Trennung der einzelnen Spalten erfolgt entweder durch Tabulatoren oder der Text wird fortlaufen geschrieben, dann ist der Punkt das Trennzeichen. Eine Zeile wird durch <RETURN> beendet. Nach dem Markieren kann das für GeoChart erforderliche TextScrap durch EDIT/KOPIEREN erstellt werden.
     
  2. GeoCalc: Die Erfassung der Daten ist mit dieser Applikation besonders einfach. Die Aufteilung auf dem Arbeitsblatt erfolgt genau nach dem obigen Muster. Da nur die reinen Werte benötigt werden, ist die Formatierung in den einzelnen Zellen egal. Achtung: Die Daten müssen im "generell"-Format sein! Das TextScrap erzeugt Ihr nun, indem die benötigten Werte markiert werden und dann in der Menüleiste OPTIONS/COPY TEXT SCRAP angeklickt wird.
     
  3. GeoFile: Die Datenerfassung ist hier völlig anders als bei GeoWrite oder GeoCalc. Für jede Kategorie von Daten ist ein einzelner Datensatz nötig. Es muß eine spezielle Maske angelegt werden. Die genauen Handgriffe sind sehr umständlich (besser geht es mit Write oder Calc). Ich rate eher davon ab, diesen Weg der Erfassung zu gehen. Wenn Ihr aber absolute GeoFile-Fans seit, solltet Ihr das Handbuch zu GeoChart, Seite 42 bis 45, genau lesen.
     
  4. Notizblock: Mit diesem Hilfsmittel können Zahlenwerte auch in GeoChart eingegeben werden. (Voraussetzung: Notizblock auf Arbeitsdisk, Aufruf durch GEOS-Menü). Die Benutzung ist die gleiche wie die von GeoWrite, nur muß man als Trennzeichen immer den Punkt nehmen. Da alle Daten auf einer Seite stehen müssen, ist diese Methode nur für geringe Datenmengen nutzbar, (Max. 9 Zeilen = 1 Seite). Das Textscrap wird durch die Tasten C= +C erzeugt.

Die größtmöglichen Ausmaße eines TextScraps sind (inkl. Beschriftungen) 51 Spalten und 26 Zeilen. (1250 Werte!). Diese Maße sind am sinnvollsten nur mit GeoCalc zu erreichen. Nun aber genug der trockenen Theorie, (die aufgrund der vielen Erfassungsmöglichkeiten leider nötig war) jetzt wird etwas getan.

Datenimport
Für alle, die nur mit einem Laufwerk ausgestattet sind, empfehle ich folgende Dateien auf der GeoChart Arbeitsdiskette zu haben:

DESKTOP
GEOCHART
TEXTMANAGER - nur wenn mehr als eine Importdatei vorliegt, da auf einer Disk nur ein TextScrap sein darf.
NOTIZBLOCK, TEXTSCRAP
DRUCKERTREIBER
EXPANDER
SCHNIPP - mehr dazu und zum "Expander" in Teil 3

Diese Zusammenstellung hat sich bei mir als sehr sinnvoll herausgestellt.

Als erstes ist nun GeoChart zu starten, eine neue Datei anzulegen und schließlich aus dem EDIT-Menü PASTE zu wählen, um die TextScrap-Daten zu lesen. Dann schaltet der Computer in den "data mode". Habt Ihr bereits Daten im Speicher, kommt Ihr über das MODE-Menü in diesen Modus.

Bevor ich zur Erläuterung dieses Bildes komme, gehe ich kurz auf die beiden Hauptcharttypen ein:

  • Chart mit Streugrafik: Zahlenwerte auf x- und y-Achse,
  • Chart ohne Streugrafik: Zahlenwerte nur auf der y-Achse, x-Achse hat keine mathematische Bedeutung.

Die Daten für das Chart könnt Ihr aus dem Gitter in der Mitte auswählen. Wenn Ihr Charts ohne Streugrafik benutzen wollt, könnt Ihr durch einfaches Anklicken und Durchziehen des Mauspfeils die Daten Zeile für Zeile oder Spalte für Spalte auswählen.

Zeilenweise Auswahl: Die Spalten (siehe Bild 1) werden zu Seriennamen, die Zeilen zu Kategoriebezeichungen.
Spaltenweise Auswahl: wie oben, nur genau vertauscht.
Seriennamen stehen immer im Kasten rechts oben und Kategorienamen unter der X-Achse (im chart mode).

ZOOM Wollt Ihr Charts mit Streugrafik erstellen (gefallen mir nicht, sie sind wegen der geringen 64'er Auflösung zu unübersichtlich), sind nur die Zahlenwerte eines TextScraps interessant. Alle anderen Beschriftungen werden von GeoChart nicht beachtet. Aus dem Gitter müßt Ihr nun eine Zeile oder Spalte für die Werte auf der x-Achse aussuchen und eine weitere für die y-Achse.
Wenn alle Daten markiert sind, kommt Ihr durch Anklicken von "CHART" in den chart mode. Mit dem Piktogramm "CLEAR" werden alle Wahlen zurückgesetzt.

So, damit hätten wir die Daten darstellungsbereit. Genau die richtigen Voraussetzungen für den nächsten Teil. (Fortsetzung in der GUP 25)

 

Olaf Dzwiza

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 24

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Kurzlink hierhin: http://geos-printarchiv.de/1426


letzte Änderung am 01.01.1970