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Drucken auf fremden Druckern?

Autor: Ralf Brinkmann

In verschiedenen Netzen und Brettern wurde es in letzter Zeit gesucht: das rettende Tool, mit dem man Geoworks-Graphiken und -Dokumente so exportieren kann, daß man es auf einem anderen Rechner mit einer anderen Geos-Version oder sogar ganz ohne Geos weiterverarbeiten kann.

Wenn man erfährt, wofür der Ratsuchende das benötigt, drängt sich einem die Antwort fast von alleine auf: er will die Datei auf der Arbeitsstelle ausdrucken, weil der Drucker dort etwas kann, was der eigene nicht kann, nämlich zum Beispiel im Format DIN A3 drucken.

Nichts leichter als das. Man installiert zu Hause unter Geos den dienstlichen Drucker als zusätzlichen Drucker. Hilfreich ist es, wenn man dabei auf ein Handbuch mit Angaben über bedruckbare Ränder usw. zurückgreifen kann.

Das gewünschte Dokument wird mit allen Einstellungen, die für das benötigte Format erforderlich sind, erzeugt und abgespeichert (sicherheitshalber).

Dann wählt man in Datei - Drucken (nach Öffnen eines Dokuments) den Dienstdrucker als Ausgabegerät und stellt dort unter Optionen den Menüpunkt "In Datei drucken" ein.

Geoworks bietet einem nun nach dem Klicken auf OK standardmäßig den Druck in die Datei UNNAMED.RAW an. Diesen "Ausdruck" sollte man nach Möglichkeit nicht durch vorzeitiges Verlassen von Geos abbrechen (es kann - je nach Dokument - eine Weile dauern => Festplattenkontrolllampe beobachten), da er nach meinen Erfahrungen nach einem Neustart von Geos nicht unbedingt richtig fortgesetzt wird.

Die erzeugte Datei UNNAMED.RAW (oder wie man sie sonst genannt hat) kann man nun bequem per Diskette mit zur Arbeitsstelle nehmen, sofern es keine Probleme nach sich zieht, und dort ganz ohne Geos einfach durch den DOS-Befehl

   COPY UNNAMED.RAW /B LPT1

auf Arbeitgebers Kosten zu Papier bringen. Wichtig ist der Parameter '/B', ohne erfolgt u. U. kein korrekter Ausdruck.
Durch Anhängen des Parameters 'LPT1' wird die Kopie auf das genannte Ausgabegerät umgelenkt. Normal wird immer auf Festplatte oder Disk kopiert.

Zwar kann an dieser binären RAW Datei nachträglich nichts mehr geändert werden (deshalb vorher das Abspeichern), hat man jedoch einmal die richtigen Einstellungen gefunden, kann man sie für ähnliche Fälle immer wieder verwenden.

Der entstandene Ausdruck jedenfalls sieht aus, als wäre er direkt aus Geos selbst heraus gedruckt worden.

 

Ralf Brinkmann

 

 

 




Dieser Artikel ist Bestandteil von:

Ausgabe 34

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Letzte Änderung am 01.11.2019